Der vom Fachverband für Einkauf (procure.ch) in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse monatlich erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie hat im September gegenüber dem August einen Sprung um 5,1 Punkte nach unten auf den Stand von 59,7 Zähler gemacht. Er liege damit weiterhin deutlich im bei 50 Punkten beginnenden Wachstumsbereich, notiere aber „auf dem tiefsten Stand seit Mai des vergangenen Jahres“, schreiben die Analysten im PMI. Sie führen den Rückgang jedoch nicht auf eine „abrupte Trendwende“, sondern auf eine Normalisierung des Wachstums der Schweizer Industrie zurück. Nach einem „Mini-Boom“ gehe die „bestehende Überauslastung der Industrie“ nun zurück, vermuten die Analysten.
Der PMI im Dienstleistungssektor notierte im September mit 60,5 Punkten ebenfalls im soliden Wachstumsbereich. Gegenüber dem Vormonat wurde hier jedoch ein Anstieg um 2,3 Punkte verzeichnet. Dabei legte sowohl die Subkomponente Geschäftstätigkeit als auch die Subkomponente Auftragsbestand gegenüber dem August zu. In Verbindung mit einem seit neun Monaten im Dienstleistungssektor beobachteten Stellenausbau deute dies „für die kommenden Monate auf ein solides Wachstum im Dienstleistungsbereich“ hin, heisst es im aktuellen PMI. hs

