Wirtschaftswachstum bleibt dynamisch

Zürich - Der von der Credit Suisse und procure.ch erhobene Einkaufsmanagerindex für die Industrie ist nach einem Rückgang im Juni im Juli wieder leicht gestiegen. Sein Pendant im Dienstleistungssektor konnte seinen Absturz vom Juni sogar fast vollständig wettmachen.

Der vom Fachverband für Einkauf (procure.ch) in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse monatlich erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) ist nach einem Rückgang im Juni im Juli um 0,3 Punkte auf den Stand von 61,9 Zähler gestiegen. Er liegt damit weiterhin weit in der bei 50 Punkten beginnenden Wachstumszone. „Die Schweizer Industrie ist damit gut in das dritte Quartal gestartet und hat das dynamische Wachstumstempo des Vorquartals beibehalten“, schreiben die Analysten im PMI. 

Der gestiegene Subindikator Produktion weise auf eine sich beschleunigende Produktion hin, heisst es im PMI weiter. Da auch der Subindikator Auftragsbestand im Vergleich zum Juni nach oben zeigte, gehen die Analysten davon aus, dass sich das solide Wirtschaftswachstum auch in den kommenden Monaten fortsetzt. 

Der PMI des Dienstleistungssektors konnte seinen starken Rückgang vom Juni mit einem Anstieg um 6,3 Punkte im Juli fast vollständig wieder ausgleichen. Da der PMI des Dienstleistungssektors generell stärkere Schwankungen aufweise, seien die monatlichen Veränderungen mit Vorsicht zu interpretieren, heisst es im PMI. Sein aktueller Stand von 63,9 Punkten deute aber „auf eine solide Expansion im Dienstleistungssektor hin“. hs

Zurück zur Übersicht