Unternehmen passen sich an Digitalisierung an

Zürich - Digitalisierung und demographische Entwicklung werden zur Verschiebung der Beschäftigung zwischen den Branchen führen, hält der UBS Outlook Schweiz fest. Unternehmen sehen ihre Geschäftstätigkeit insbesondere von der Digitalisierung beeinflusst.

Für die aktuelle Ausgabe des UBS Outlook Schweiz hat die Züricher Grossbank 2500 Führungskräfte von Schweizer Unternehmen befragt. Vier von zehn Teilnehmern gaben dabei an, dass ihre Geschäftsmodelle stark von der Digitalisierung beeinflusst werden, schreibt die UBS in der Mitteilung zur Umfrage. Rund 44 Prozent wollen in den nächsten fünf Jahren in Digitalisierungsprojekte investieren. 

„Es ist also längst keine Frage mehr, ob wir von der Digitalisierung betroffen sind“, wird Martin Blessing, President UBS Switzerland, in der Mitteilung zitiert. „Die Frage ist, wie gut wir uns auf Veränderungen einstellen und wie schnell wir uns anpassen können.“ Den Konjunkturforschern der Grossbank zufolge wird die Digitalisierung im Zusammenspiel mit der Alterung zu einer Verschiebung der Beschäftigung zwischen den Wirtschaftssektoren führen. 

Der Schweizer Wirtschaft wird im Outlook ein Wachstum von 0,8 Prozent in diesem Jahr prognostiziert. Im nächsten Jahr sollten eine robuste Weltkonjunktur und der schwächere Franken ein Wachstum von 1,8 Prozent ermöglichen. Dadurch dürfte die Arbeitslosenquote im Verlauf des nächsten Jahres auf unter 3 Prozent sinken, nehmen die Konjunkturforscher der Grossbank an. 

Frankenabschwächung und höhere Ölpreise werden den Einschätzungen der UBS zufolge die Preise in diesem um 0,5 und im nächsten Jahr um 0,6 Prozent steigen lassen. Mit einem Ende der Negativzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) rechnen die Konjunkturforscher jedoch nicht vor Ende 2018. hs

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