Die Berechnung des kommenden Fussball-Weltmeisters ist vom Chief Investment Office (CIO) von UBS Global Wealth Management vorgenommen worden, wie es in einer Medienmitteilung der UBS heisst. Dazu hat es ökonomische Methoden genutzt, die es sonst zur Berechnung von Anlagemöglichkeiten einsetzt. Über die genaue Verwendung der eingesetzten Methoden informiert das CIO in einem ausführlichen Bericht.
Laut der Prognose hat Deutschland eine Chance von 24 Prozent, seinen Weltmeistertitel erfolgreich zu verteidigen. Brasilien mit 19,8 Prozent und Spanien mit 16,1 Prozent folgen dahinter. Die Schweiz kommt auf 1,8 Prozent und teilt sich somit den neunten Platz mit Uruguay und Mexiko. Den fünf Nationen Ägypten, Tunesien, Costa Rica, Saudi-Arabien und Panama räumt die UBS hingegen überhaupt keine Chance auf den Gewinn des Titels ein.
In einem Teil des Berichts geht die UBS zudem auf die wirtschaftlichen Folgen der Weltmeisterschaft für Gastgeber Russland ein. Als Reiseziel für Touristen werde Russland durch das Turnier „nur geringfügig interessanter“. Allerdings könne das Land von den Investitionen in Infrastruktur und ähnliche Projekte mehr profitieren als ein stärker entwickeltes Land. jh

