UBS blickt auf schwieriges Quartal zurück

Zürich - Die Gewinne der UBS sind im ersten Quartal 2019 im Jahresvergleich deutlich gesunken. Auch im Flaggschiff Vermögensverwaltung wurde weniger verdient. Hier konnte die Zürcher Grossbank allerdings mit einem starken Zufluss an Netto-Neugeldern punkten.

Einer Mitteilung der UBS zufolge hat die Zürcher Grossbank im ersten Quartal 2019 einen Vorsteuergewinn in Höhe von 1,546 Milliarden Franken ausgewiesen. Gegenüber dem sehr starken Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang um 26 Prozent. Dabei hatten die im Jahresvergleich um 9 Prozent gesenkten Aufwände gleichzeitige Ertragsverluste in Höhe von 12 Prozent nicht ausgleichen können.

„Das erste Quartal 2019 war von schwierigen Bedingungen an den Märkten beeinflusst, die sich gegen Quartalsende und in den April hinein verbesserten“, wird Sergio P. Ermotti, Group Chief Executive Officer der UBS, in der Mitteilung zitiert. Bei den eingeleiteten Massnahmen liege die Bank jedoch auf Kurs, erläutert Ermotti weiter. „Diese Massnahmen dürften in der zweiten Jahreshälfte Wirkung zeigen und unseren Plan attraktiver Kapitalrückführungen im Jahresverlauf unterstützen.“

Im grössten Geschäftsbereich Global Wealth Management lag der bereinigte Vorsteuergewinn mit 873 Millionen Franken um 21 Prozent unter dem Vorjahreswert. Gleichzeitig konnte die UBS hier jedoch im Berichtsquartal einen Zufluss an Netto-Neugeldern von 22,3 Milliarden Franken verbuchen. Die von der Grossbank verwalteten Kundenvermögen kletterten im Quartalsverlauf um 8 Prozent auf 172 Milliarden Franken. Für das laufende Jahr rechnet die UBS laut Mitteilung damit, dass die höheren verwalteten Vermögen „zu einem Anstieg der wiederkehrenden Erträge gegenüber dem ersten Quartal 2019 führen“. hs

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