Die Scewo AG konnte sich gegen 50 Schweizer Jungunternehmen durchsetzen und hat nun den mit knapp 100.000 Franken dotierten ZKB Pionierpreis Technopark 2018 gewonnen. Das aus Studenten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) sowie der Zürcher Hochschule für Künste bestehende Unternehmen hat einen neuartigen Rollstuhl entwickelt.
Der ebenfalls Scewo genannte Rollstuhl kann unter anderem Treppen steigen. Dafür ist er nicht nur mit zwei grossen Rädern, sondern auch mit ausfahrbaren Raupen ausgestattet. Zusätzlich kann der Scewo im Stand durch zwei ausfahrbare Räder um rund 25 Zentimeter erhöht werden. So kann sich der Rollstuhlbenutzer fast auf Augenhöhe mit seinen Mitmenschen unterhalten können.
„Die Scewo AG hat aus einer aussergewöhnlichen Idee ein technisches Projekt entwickelt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe und soziale Relevanz auszeichnet“, erklärte Gian-Luca Bona, Vorsitzender der Jury und Präsident der Stiftung Technopark Zürich.
Als Hauptgewinner hat Scewo knapp 100.000 Franken gewonnen. Auch die beiden anderen Finalisten – die MyoSwiss AG und die Daedalean AG – haben erstmals in der Geschichte des Wettbewerbs ein Preisgeld von rund 10.000 Franken erhalten.
„Start-ups sind Treiber für unsere innovative Wirtschaft – sie sind die Zürcher Unternehmen von morgen. Die Stadt Zürich und die Zürcher Wirtschaft bauen auf sie“, sagte die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch im Rahmen der Preisverleihung.
Der ZKB Pionierpreis Technopark wird von der Zürcher Kantonalbank und der Stiftung Technopark Zürich verliehen. ssp

