Die Credit Suisse schloss das Jahr 2017 mit einem Verlust von knapp 1 Milliarde Franken ab – der dritte Jahresverlust in Folge. Wie CEO Tidjane Thiam nun gegenüber dem US-Fernsehsender CNBC erklärt, sind die Verluste vor allem den Aufräumarbeiten geschuldet. Die Bank befindet sich in einer dreijährigen Restrukturierungsphase, die noch bis Ende 2018 läuft. Dabei wird unter anderem der Bereich Vermögensverwaltung und das Geschäft in Wachstumsmärkten neu organisiert.
Laut Thiam gibt es keine umfangreiche Restrukturierung ohne Verluste. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass das zugrundeliegende Geschäft profitabel sei. Entsprechend geht der er davon aus, dass die Bank nach dem Abschluss des Umbaus Ende Jahr wieder „sehr profitabel“ werde. ssp

