Teuerung macht Lohnanstieg zunichte

Zürich - Laut einer Umfrage der UBS dürften die Löhne 2019 durchschnittlich um 1 Prozent steigen. Dies ist leicht mehr als in den vergangenen Jahren. Allerdings dürfte auch die Teuerung um 1 Prozent zunehmen. So bleiben die Reallöhne praktisch unverändert.

Das anhaltend starke Wirtschaftswachstum führt dazu, dass Unternehmen für das kommende Jahr eine durchschnittliche Erhöhung der Löhne um 1 Prozent erwarten. Dies hält die UBS in einer Mitteilung zu ihrer Lohnumfrage fest. Die Bank rechnet allerdings auch mit einer Teuerung um 1 Prozent. Das Reallohnniveau dürfte also stagnieren.

Je nach Branche fällt der Lohnanstieg unterschiedlich aus. Der tiefste Lohnanstieg (+0,5 Prozent) wird in der Medienbranche erwartet. Die Löhne sind in der Branche auch 2018 lediglich um 0,5 Prozent gestiegen. 2018 dürfte laut der UBS einzig die Branche Informatik- und Telekomdienste einen realen Lohnanstieg verbuchen. Und im kommenden Jahr kann einzig die Chemie- und Pharmabranche mit einem positiven Reallohnanstieg rechnen.

Bezüglich des Wirtschaftswachstums äusserten sich die meisten befragten Unternehmen insgesamt positiv. Rund zwei Drittel erwarten für 2019 ein moderates Wirtschaftswachstum, 30 Prozent gehen von einem stagnierenden Wachstum aus und kein einziger Umfrageteilnehmer erwartet einem Rückgang. ssp

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