Die neue, dezentrale Organisationsstruktur wurde von Tonini gemeinsam mit dem Tamedia-Präsidenten und Verleger Pietro Supino entwickelt, erläutert die Mediengruppe in der entsprechenden Mitteilung. Supino wird die neue, holdingartige Struktur per 1. Juli direkt als Präsident leiten. Tonini gibt sein Amt als CEO der Gruppe gleichzeitig nach 17 Jahren bei Tamedia auf eigenen Wunsch hin auf. Die neue, schlanke Gruppenleitung und die in vier weitgehend autonome Geschäftsfelder gegliederte Struktur soll Wachstum und digitale Transformation der Gruppe vorantreiben.
Jeder Geschäftsbereich wird mit einer eigenen Geschäftsleitung und einem eigenen Verwaltungsrat ausgestattet. Die Publizistik bleibe dabei „als Ursprung der Gruppe“ weiterhin „das zentrale verlegerische Anliegen und ein Investitionsschwerpunkt“, erläutert Tamedia. Mit der neuen Struktur sollen „optimale Voraussetzungen für Transparenz und Wachstum auch im Rahmen möglicher Partnerschaften in den Geschäftsfeldern mit ihren unterschiedlichen Chancen und Kulturen“ geschaffen werden.
CEO Christoph Tonini wird die Umsetzung der neuen Organisationsstruktur noch bis Mitte kommenden Jahres verantworten. Im Anschluss will sich der 2003 als Leiter Finanzen zu Tamedia gestossene Unternehmensleiter neuen beruflichen Herausforderungen widmen. hs

