Einer Mitteilung der Swiss zufolge sind die Umsätze der Fluggesellschaft 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent auf 4,95 Milliarden Franken gestiegen. Der Zuwachs sei „in erster Linie dem Einsatz von grösseren Flugzeugen zu verdanken“, heisst es in der Mitteilung. Dabei wurden die vergrösserten Kapazitäten sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft auch tatsächlich nachgefragt.
Der operative Gewinn (EBIT) konnte im selben Zeitraum um 31 Prozent auf 561 Millionen Franken verbessert werden. Hierzu trugen neben den Umsatzsteigerungen vor allem die effizienteren neuen Flugzeuge, der niedrige Kerosinpreis und das „konsequente Kostenmanagement“ der Fluggesellschaft bei. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte die Swiss die bereits 2016 eingeleitete Flottenerneuerung mit dem Austausch von zwei Langstreckenfliegern und zehn Kurzstreckenflugzeugen fortgesetzt. „Die Investitionen in unser Premium-Produkt zahlen sich aus“, wird Swiss-CEO Thomas Klühr dazu in der Mitteilung zitiert. „Ich bin sehr erfreut, dass wir zum dritten Mal in Folge unser EBIT-Margenziel von 8 Prozent übertroffen haben.“
Für das laufende Jahr rechnet die Fluggesellschaft aufgrund steigender Ölpreise und schärferem Wettbewerb mit einem operativen Gewinn leicht unter dem Ergebnis von 2017. Zudem hat die Entwicklung von „Perspektiven für ein nachfragegerechtes Wachstum“ herausragende Bedeutung für das Unternehmen. In diesem Zusammenhang spricht sich die Swiss gegen weitere Restriktionen „wie beispielsweise eine weitere Einschränkung der Betriebszeiten“ für den Flughafen Zürich aus. hs

