Swiss Re gibt in einer Medienmitteilung bekannt, dass die Gespräche mit Softbank über die Minderheitsbeteiligung des japanischen Konzerns am Rückversicherer ohne Erfolg beendet wurden. Durch die Beteiligung hätte Swiss Re unter anderem seine Technologiestrategie stärken wollen, wie Walter Kielholz, Verwaltungsratspräsident von Swiss Re Ende April in einem Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ erklärte. Den Ausgang der Gespräche mit der Softbank beschrieb er zu diesem Zeitpunkt noch als „ungewiss“.
Der Grund für den Abbruch der Gespräche wird aus der Mitteilung von Swiss Re nicht bekannt. Die „Financial Times“ hatte zuletzt berichtet, dass Softbank bis zu ein Drittel der Aktien von Swiss Re übernehmen und Sitze im Verwaltungsrat des Rückversicherers einnehmen wollte.
Swiss Re werde seine Technologiestrategie durch interne Entwicklungen und die Zusammenarbeit mit externen Partnern vorantreiben, heisst es nun in der Medienmitteilung. Geprüft würden aber noch Kooperationsideen zwischen einzelnen Geschäftseinheiten von Swiss RE mit Unternehmen im Netzwerk von Softbank. ssp

