Swiss Re setzt auf Technologiestrategie

Zürich - Swiss Re will sich optimal auf die Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf das eigene Geschäft vorbereiten. Am Investorentag stellte der Rückversicherungskonzern seine Technologiestrategie vor.

Swiss Re habe seine Technologiestrategie in die Unternehmensstrategie und die einzelnen Geschäftseinheiten der Gruppe integriert, informiert der Zürcher Rückversicherungskonzern in seiner Mitteilung zum Investorentag am 4. April in Zürich. Im Rahmen dieser Strategie sollen unter anderem unternehmensinterne Prozesse optimiert werden, beispielsweise durch die Nutzung von Maschinenintelligenz. 

„Unsere Technologiestrategie verschafft uns einen Wettbewerbsvorteil, indem wir Veränderungen in der Wertschöpfungskette antizipieren und uns so den Zugang zu neuen Risikopools sichern können“, wird Christian Mumenthaler, Group Chief Executive Officer von Swiss Re, dazu in der Mitteilung zitiert. „Dank unserem Wissen bleiben wir ein attraktiver Partner für unsere Kunden und entwickeln gemeinsam mit ihnen Lösungen zur Bewältigung der Deckungslücke.“

Die nötigen Investitionen will Swiss Re über die eigene Kapitalausstattung bewältigen. Der Rückversicherungskonzern verfügt mit einer Swiss Solvency Test-Quote von 269 Prozent nach eigenen Angaben „über eine branchenweit führende Kapitalausstattung“.  Damit verfüge das Unternehmen „über die notwendige finanzielle Flexibilität, um in künftiges Wachstum zu investieren und Marktchancen zu nutzen“, sagt John Dacey, Group Chief Financial Officer von Swiss Re, in der Mitteilung.  

Gleichzeitig werden in der Mitteilung die Verhandlungen zwischen Swiss Re und der SoftBank über eine mögliche Partnerschaft der beiden Unternehmen bestätigt. Der Ausgang der Verhandlungen über eine Minderheitsbeteiligung der japanischen Unternehmensgruppe am Zürcher Rückversicherungskonzern sei jedoch ungewiss. hs

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