Einer Mitteilung der SIX-Gruppe zufolge sind die Erträge der Gruppe 2017 gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Prozent auf knapp 1,95 Milliarden Franken gestiegen. Der Betriebsaufwand von SIX kletterte im selben Zeitraum um 7,3 Prozent auf 1,66 Milliarden Franken. Die Mehrausgaben führt SIX in der Mitteilung „grösstenteils auf Investitionen in neue Services und Akquisitionen“ zurück. „SIX operiert in einem anspruchsvollen, sich rasch wandelnden Umfeld“, wird Jos Dijsselhof, CEO SIX, dazu in der Mitteilung zitiert. „Aufgrund unserer operativen Stärke und der Solidität unserer Bilanz konnten wir 2017 mit gezielten Projekten und Investitionen das Fundament für eine anhaltend erfolgreiche Zukunft legen.“
Die nach Einschätzung von SIX günstige Entwicklung der Kapitalmärkte lies das Finanzergebnis der Gruppe um 52,7 Prozent auf 15,8 Millionen Franken anwachsen. Das Betriebsergebnis (EBIT) blieb mit 273,2 Millionen Franken dennoch um 8,1 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Unter Ausklammerung eines 2016 verbuchten Liegenschaftsverkaufs lag das EBIT 2017 um 0,8 Prozent über dem Vorjahresergebnis. Das Konzernergebnis fiel mit 207,2 Millionen Franken um 6,2 Prozent geringer aus als 2016.
Im laufenden Jahr wird die SIX-Gruppe umfangreiche organisatorische Änderungen vornehmen. Unter anderem sollen das Wertschriftengeschäft und die Dienstleistungen im Schweizer Zahlungverkehr in neuen Einheiten gebündelt werden. Das Kartengeschäft wird aus der Kernorganisation herausgelöst und soll „in einer strategischen Partnerschaft weiterentwickelt“ werden. hs

