Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im ersten Quartal dieses Jahres einen Rekordumsatz in Höhe von 1,554 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum ersten Quartal 2017 entspricht dies einer Steigerung um 11,9 Prozent. Die sieben von Sika im letzten Jahr übernommenen Unternehmen trugen 6,3 Prozent Wachstum bei, ein positiver Währungseffekt spielte 0,9 Prozent ein. Bremsend wirkten sich hingegen die im Vergleich zum Vorjahr früher gelegenen Osterfeiertage aus. Am Wachstum waren alle Geschäftsregionen von Sika beteiligt, allerdings wurden durchweg geringere Wachstumsraten als 2017 verzeichnet.
„Der gute Geschäftsverlauf im ersten Quartal ist für uns ein Indikator dafür, dass wir im Jahr 2018 erneut stark wachsen und unsere strategischen Ziele 2020 weiter umsetzen können“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. „Mit einer Umsatzsteigerung im Gesamtjahr von über 10 Prozent wollen wir erstmals die Umsatzmarke von 7 Milliarden Franken übertreffen.“
Per Anfang Jahr hatte Sika die in der Nähe von Verona ansässige Index Construction Systems and Products übernommen. Der Erwerb des auf Abdichtungssysteme von Dächern und Gebäuden spezialisierten Unternehmens soll die Produktionspalette des Zuger Baustoffkonzerns erweitern und seine Position in Italien stärken. Sika plant, in diesem Jahr insgesamt acht neue Fabriken zu eröffnen und weitere Ländergesellschaften einzurichten. hs

