Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im ersten Halbjahr 2018 einen neuen Umsatzrekord mit einem Gesamtumsatz von 3,47 Milliarden Franken aufgestellt. Gegenüber dem ersten Semester 2017 entspricht dies einer Steigerung um 15,9 Prozent. Als Betriebsergebnis (EBIT) wurden 402,1 Millionen Franken ausgewiesen, 10,6 Prozent mehr als im Vorjahressemester. Der Reingewinn belief sich auf 285,7 Millionen Franken, das sind 11,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017.
Mit dem deutlichen Zuwachs bei Umsatz und Gewinn „blicken wir auf einen sehr erfolgreichen Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2018 zurück und haben das Potenzial der globalen Baumärkte durch weitere Initiativen erfolgreich für uns genutzt“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. „Zweistellige Zuwachsraten erzielten wir im Nahen Osten, in Afrika, Osteuropa, Nordamerika, Argentinien und im Automobilgeschäft und sind in vielen Ländern deutlich schneller als der Markt gewachsen.“
Sika hat sich zum Ziel gesetzt, zum Ablauf des Geschäftsjahres erstmals die Umsatzmarke von 7 Milliarden Franken zu übertreffen. Zudem will der Konzern in diesem Jahr insgesamt acht neue Fabriken in Betrieb nehmen und weitere Ländergesellschaften gründen. Im laut Mitteilung „stark fragmentierten Bauchemiemarkt“ hält Sika darüber hinaus Ausschau nach weiteren Übernahmezielen. hs

