Sika hat im vergangenen Jahr bereits eine Ländergesellschaft in Kamerun gegründet. Nun nimmt der Baustoffhersteller dort eine erste Fabrik in Betrieb und stellt in Douala Betonzusatzmittel her, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Mit beiden Massnahmen soll das Potenzial des wachstumsstarken Marktes erschlossen werden. Dieser wird durch Investitionen in die Infrastruktur und den Wohnungsbau stimuliert.
Mit der neuen Fabrik kann Sika seine Kunden in Kamerun nun mit lokal hergestellten Produkten beliefern. Zudem wird das Zuger Unternehmen ihnen technische Unterstützung anbieten. Für wichtige Grossprojekte sind bereits Produkte geliefert worden, die bislang in Nachbarländern hergestellt worden sind.
Die aufstrebende Bauwirtschaft, der Bevölkerungszuwachs und der Urbanisierungstrend sind für Sika wichtige Aspekte, um das Engagement in Afrika auszubauen und dort die Präsenz zu erhöhen. So hat die Firma erst kürzlich neue Werke in Angola, Nigeria und der Elfenbeinküste in Betrieb genommen. jh

