Siemens bringt Medtech-Tochter an die Börse

München - Siemens Healthineers ist am Freitag erfolgreich an der Börse in Frankfurt gestartet. Siemens bringt 15 Prozent seiner Medtech-Tochter an den Markt. Das auf Apparate für die medizinische Bildgebung spezialisierte Unternehmen ist auch in Zürich tätig.

Siemens bringt 15 Prozent der Medtech-Tochter Siemens Healthineers an die Börse. Insgesamt wurden beim Börsengang 150.000.000 Aktien platziert. Mit einem Erlös von 4,2 Milliarden Euro ist Siemens Healthineers die viertgrösste Neuemission in Deutschland seit dem Jahr 2000. Die Emission ist laut einer Mitteilung von Siemens mehrfach überzeichnet gewesen.

„Durch die Börsennotierung erhalten wir die notwendige unternehmerische Flexibilität, um das Fundament für weiteres Wachstum zu legen. Mit der Siemens AG haben wir zudem einen engagierten, langfristigen Mehrheitsaktionär an Bord, der unsere Strategie und Wachstumspläne voll unterstützt“, sagt Bernd Montag, CEO von Siemens Healthineers.

Den Angaben von Siemens zufolge ist Siemens Healthineer mit einem Umsatz von 13,8 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2017 ein weltweit führendes Unternehmen im Gesundheitswesen. Es ist auf Bildgebung für Diagnostik und Therapie, Labordiagnostik und die molekulare Medizin spezialisiert.

Siemens Healthineers ist auch in Zürich tätig. Per Ende September 2017 beschäftige Siemens Healthineers Schweiz nach eigenen Angaben 228 Mitarbeitende und wies einen Umsatz von 154 Millionen Franken aus. ssp

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