Für das Jugendbarometer 2018 hat Credit Suisse Jugendliche im Alter zwischen 16 und 25 Jahren in Brasilien, Singapur, der Schweiz und den USA befragt, informiert die Zürcher Grossbank in der entsprechenden Mitteilung. Den Ergebnissen zufolge können sich die Digital Natives eine Welt ohne Internet kaum mehr vorstellen. Gleichzeitig stünden die Jugendlichen der digitalen Revolution „mit grosser Angst aber auch grosser Hoffnung“ gegenüber, heisst es in der Mitteilung.
Dabei schwimmen Schweizer Jugendliche gegen den Trend. Während ihre Altersgenossen in Brasilien, Singapur und den USA vor allem den Verlust des Arbeitsplatzes befürchten, scheine die Mehrheit der Schweizer Jugendlichen „immun zu sein gegenüber den Anreizen und Defiziten der digitalen Revolution“, schreibt Credit Suisse. Hierzulande befürchten nur 34 Prozent der Befragten, dass die Digitalisierung ihren Beruf abschaffen könnte. Auch die von jeweils rund drei Vierteln der Jugendlichen in den anderen Ländern genannte Bevorzugung der IT- und Tech-Branche als Berufsfeld wird von den Schweizer Jugendlichen nicht geteilt. Der Schweizer Favorit bei der Berufswahl ist mit 56 Prozent das Unterrichts- und Bildungswesen.
Bei der Nutzung von Diensten der Sharing Economy gleichen sich die Werte der Millennials aller vier Länder mit Werten zwischen 43 und 61 Prozent eher an. Ihre steigende Bedeutung führen die Analysten der Credit Suisse unter anderem auf das Bestreben der jungen Generation zurück, die vorhandenen Ressourcen möglichst nachhaltig zu nutzen. hs

