Der vom Fachverband für Einkauf (procure.ch) in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse monatlich erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie notierte im März mit 50,3 Zählern um 5,1 Indexpunkte unter dem Wert vom Februar. Er liegt damit „quasi auf der Schwelle zwischen Wachstum und Rückgang“, erläutern die Analysten im PMI. Ihnen zufolge ist das „momentane Absinken des PMI“ vor allem auf die Wachstumsflaute im Ausland zurückzuführen. Ihr könne sich „die stark exportorientierte Schweizer Industrie“ offensichtlich „nicht ganz entziehen“, heisst es im PMI.
Bei der Betrachtung der einzelnen Subkomponenten heben die Analysten den Fall des Subindikators Produktion hervor. Er habe „zum ersten Mal seit September 2015“ gegenüber dem Vormonat nachgegeben, wird im PMI erläutert. Zudem lag sein Wert im März mit 49,0 Zählern leicht unter der bei 50 Punkten beginnenden Wachstumszone. Die Entwicklungen bei Einkaufsmenge und Lagerbeständen zeigten hingegen, „dass die Unternehmen bereits auf die Flaute reagiert und ihre Bestände der geringeren Nachfrage angepasst haben“, schreiben die Analysten.
Der PMI für den Dienstleistungssektor notierte im März mit 54,4 Zählern um 1,3 Punkte tiefer als im Februar, verblieb aber deutlicher in der Wachstumszone als sein Pendant für die Industrie. Damit setze der Dienstleistungs-PMI seinen seit Monaten andauernden Abwärtstrend fort, erläutern die Analysten. Eine Zunahme bei Neuaufträgen und Auftragsbestand sowie der im März beobachtete Stellenausbau des Dienstleistungssektors deuteten jedoch „auf eine rege Geschäftstätigkeit in den kommenden Monaten“ hin. hs

