Einer Mitteilung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB) zufolge hat die Migros im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 28,1 Milliarden Franken erwirtschaftete. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 1,2 Prozent. Beim Gewinn musste die Detailhandelsriesin hingegen einen Rückgang um 24,2 Prozent auf 503 Millionen Franken hinnehmen. Das Unternehmen führt dies auf den gestiegenen Marktdruck zurück.
„Die Migros-Gruppe wächst und ist in Bewegung“, wird Fabrice Zumbrunnen, neuer Präsident der MGB-Generaldirektion, in der Mitteilung zitiert. Die Gruppe stehe „auf einer soliden Basis“, sagt Migros-Chef dort weiter. „Und sie soll auch in Zukunft kerngesund bleiben.“ Dafür werde sich das Unternehmen allerdings „in verschiedener Hinsicht dynamisch bewegen müssen“.
Unter anderem will die Migros dabei ihre Marktführerschaft im Bereich digitaler Handel ausbauen. Im vergangenen Jahr wurden hier 1,95 Milliarden Franken Umsatz realisiert, 5,1 Prozent mehr als 2016. Auch die Umsätze von Produkten mit Nachhaltigkeits- und Regionallabeln stiegen um 3,3 Prozent auf 4,0 Milliarden Franken. „Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung gehören zur DNA der Migros, dies ist mir ein zentrales Anliegen“, erläutert Zumbrunnen in der Mitteilung. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen insgesamt 122 Millionen Franken in Kultur, Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft investiert. Insgesamt investierte die Migros 2017 laut Mitteilung 1,5 Milliarden Franken, „insbesondere in zusätzliche grosszügige und moderne Ladenflächen sowie ins Online-Geschäft“. hs

