Im Rahmen von Grand Paris Express (GPE) sollen rund 200 Kilometer Bahnlinien und 68 Bahnstationen gebaut werden. Das Grossprojekt im Umfang von 38,5 Milliarden Euro ist Teil der Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 2024. Der Betonhersteller LafargeHolcim wird im Rahmen dieses Projekts 600.000 Tonnen Zuschlagstoffe und 260.000 Tonnen Zement für die Herstellung von 650.000 Kubikmetern Transportbeton liefern, wie das Unternehmen mit Sitz in Zug mitteilt. Die Aufträge haben insgesamt ein Volumen von 110 Millionen Euro und werden über 15 Jahre abgewickelt.
Pro Stunde wird LafargeHolcim durchschnittlich 300 Kubikmeter Beton herstellen. Um das zu ermöglichen, setzt das Unternehmen zusätzlich zu seinen bestehenden Transportwerken in Paris auch mobile Werke ein. Die Anlieferung des Materials erfolgt über Frachtschiffe auf der Seine. Umgekehrt wird Aushub aus der Stadt für die Renaturierung von Steinbrüchen in der Umgebung genutzt.
„Wir sind stolz darauf, ein zentraler Partner bei diesem historischen Projekt zu sein“, wird LafargeHolcim-CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. „Mit dieser Partnerschaft demonstrieren wir unsere Vorreiterrolle in der Baustoffindustrie und leisten einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Transportinfrastruktur für die Menschen, die im Grossraum Paris arbeiten und leben.“ stk

