Nach dem Verwaltungsrat hat nun auch die Generalversammlung der zum Axpo-Konzern gehörenden Kraftwerke Linth-Limmern AG die Jahresrechnung 2017/18 der KLL genehmigt, informiert die Axpo in einer Mitteilung. Ihr zufolge sind die Kosten der KLL gegenüber dem Vorjahr um 66,3 Prozent auf 162,045 Millionen Franken gestiegen. Die KLL führt dies vor allem auf den Abschluss der Arbeiten am Pumpspeicherwerk (PSW) Limmern zurück. Hier war im November 2017 die letzte Maschinengruppe abgenommen worden. In Folge hatte sich die Energieproduktion des PSWs Limmern von 903,8 auf 1383,4 Gigawattstunden erhöht.
Seit Anfang 2018 bietet die KLL Führungen ins neue Pumpspeicherwerk an. Dieses stosse bei der Bevölkerung auf grosses Interesse, heisst es dazu in der Mitteilung. Als Beleg werden die Besuche von bisher mehr als 5500 Personen im Pumpspeicherwerk angeführt. In diesem Frühjahr will die KLL auch die Personenseilbahn zwischen Tierfehd und Kalktrittli fertig und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.
Im Berichtjahr hat die KLL zudem ihre für die Kommunikation zwischen allen Kraftwerksanlagen und der Zentrale in Baden notwendige Telekommunikationsinfrastruktur erneuert und erweitert. Das Unternehmen verfüge nun über ein kraftwerkseigenes „hochmodernes Datenübertragungsnetz“, informiert die KLL in der Mitteilung Dabei seien unter anderem auch die dezentralen Anlagen der oberen Kraftwerkstufe Limmern in das neue Datennetz eingebunden worden. hs

