Der vom Fachverband für Einkauf (procure.ch) in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse monatlich erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) ist im Juni gegenüber dem Mai um 0,8 Punkte auf den Stand von 61,6 Zählern gesunken. Sein Verbleib oberhalb von 60 Punkten und weit in der bei 50 Punkten beginnenden Wachstumszone signalisiere jedoch eine weiterhin überdurchschnittlich dynamische Industriekonjunktur, schreiben die Analysten im PMI. Darauf deuteten auch die Entwicklungen der Subkomponenten Produktion, Beschäftigung, Lieferfristen und Lagerbestände hin.
Der PMI des Dienstleistungssektors machte im Juni hingegen gegenüber dem Mai einen kräftigen Sprung um 6,9 Punkte nach unten. Sein Zählerstand von 57,6 Punkten liegt jedoch weiterhin weit in der Wachstumszone und signalisiert somit auch dem Dienstleistungssektor dynamisches Wachstum. Zudem weise der Dienstleistungs-PMI generell „recht hohe Schwankungen auf, weshalb das Absinken des Index im Berichtsmonat nicht überinterpretiert werden sollte“, erläutern die Analysten. Darüber hinaus deute der Stand der Subkomponente Beschäftigung von 57,3 Punkten darauf hin, dass auch von den Dienstleistungsunternehmen derzeit „überdurchschnittlich viele neue Stellen“ geschaffen werden. hs

