Industrie schafft neue Stellen

Zürich - Der von der Credit Suisse und procure.ch erhobene Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleistungssektor hat im Mai leicht nachgegeben. In der Industrie wird jedoch kräftig Personal aufgebaut. Dies deutet auf eine Fortsetzung des Aufschwungs hin.

Der vom Fachverband für Einkauf (procure.ch) in Zusammenarbeit mit der Credit Suisse monatlich erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) ist im Mai gegenüber dem April um 1,2 Punkte auf den Stand von 62,4 Zählern gesunken. Innerhalb der einzelnen Subkomponenten wies dabei die Subkomponente Produktion den stärksten Rückgang um 6,7 Punkte auf 59,0 Zähler auf. 

Diese Abwärtsbewegung sollte jedoch „nicht überbewertet werden“, schreiben die Analysten im PMI. Gefüllte Auftragsbücher, die Entwicklung von Einkaufsmengen und Lagerbeständen sowie der rege Personalaufbau in der Industrie deuten ihnen zufolge auf ein „Andauern des konjunkturellen Aufschwungs“ hin. Die Subkomponente Beschäftigung wies dabei mit 66,1 Punkten einen neuen Rekordwert aus. Zudem verharrt der Index weiterhin deutlich in der bei 50 Punkten beginnenden Wachstumszone.

Der PMI des Dienstleistungssektors schloss im Mai auf einem um 1,7 Punkten über dem Aprilwert liegenden Stand von 64,5 Zählern. Die Konjunkturforscher führen diesen Anstieg insbesondere auf eine deutlich bessere Geschäftstätigkeit als im Vormonat zurück. Die entsprechende Subkomponente machte im Mai einen Sprung um 10,6 Punkte nach oben. Die Subkomponente Beschäftigung gab dagegen gegenüber dem April um zwei Punkte nach. Mit einem Stand von 55,3 Zählern liegt sie jedoch weiterhin in der Wachstumszone. Der Personalaufbau im Dienstleistungssektor falle allerdings „deutlich weniger stark“ aus als in der Industrie, heisst es im PMI. hs

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