Der Studie „UBS Investor Watch“ zufolge sind fast sieben von zehn vermögenden Schweizer überzeugt, 100 Jahre alt zu werden. Mehr als 40 Prozent dieser Schweizer High Net Worth Individuals (HNWIs) haben Anlageverhalten und Nachlassplanung entsprechend angepasst, informiert die UBS in der Mitteilung zur Studie. Bei ihren längerfristigen Anlageentscheidungen setzen sie dabei auf Aktien, Anleihen und Immobilien.
Bei der Erbfolge planen fast sieben von zehn vermögenden Schweizern, eine Generation zu überspringen. Anstelle der Kinder werden die Enkel mit dem grösseren Teil des Vermögens bedacht. Zudem gaben zwei Drittel der Befragten an, aufgrund der höheren eigenen Lebenserwartung Spendenorganisationen und Einrichtungen für einen guten Zweck bereits zu Lebzeiten bedenken zu wollen.
Gesundheit spielt in den Plänen der langlebigen Reichen eine grosse Rolle. Fast sieben von zehn vermögenden Schweizern befürchtet eine Verschlechterung der eigenen Gesundheit innerhalb der nächsten zehn Jahre. Etwa ein Drittel des eigenen Vermögens würde „der durchschnittliche vermögende Anleger“ daher für ein um ein weiteres gesundes Lebensjahrzehnt verlängertes Leben ausgeben, erläutert die UBS in der Mitteilung. Die Sorge um die Gesundheit wird dabei auch auf andere ausgedehnt. Acht von zehn Vermögenden sehen sich verpflichtet, „weniger begünstigte Mitglieder der Gesellschaft dabei zu unterstützen, gesund zu bleiben“, heisst es in der Mitteilung. hs

