EPFL investiert in Quantenforschung

Lausanne - Die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) will die Quantenforschung verstärkt in den Fokus rücken. Dazu werden nun Fachexperten rekrutiert. Die EPFL bietet auch einen Master in diesem Bereich an. Ausserdem kooperiert sie mit IBM.

Die EPFL sieht die Quantenphysik als einen vielversprechenden Forschungsbereich an und baut entsprechend ihre Tätigkeiten aus. Dazu rekrutiert das Institut für Physik unter anderem neue Lehrkräfte. Zunächst soll im April ein neuer Experte angestellt werden. Später soll eine zweite Rekrutierungsrunde folgen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Bereits in den vergangenen Jahren hat sich die EPFL im Bereich Quantenphysik gestärkt. So bietet sie seit 2013 Masterkurse in diesem Bereich an. Ausserdem arbeitet sie mit IBM zusammen. Der amerikanische Technologieriese hat 2017 die EPFL und zwei weitere Universitäten ausgewählt, welche seinen Quantencomputer erstmals zu Lehrzwecken einzusetzen können.

IBM setzt nicht nur auf die Zusammenarbeit mit Schweizer Hochschulen, sondern forscht auch selber in der Schweiz. Sein Forschungszentrum in Rüschlikon ZH wurde 1956 als erstes Labor des Unternehmens ausserhalb der USA gegründet. Das Spektrum der Forschungsaktivitäten reicht von der Nanotechnologie über die Entwicklung künftiger Generationen von Computersystemen und Speichertechnologien bis hin zu Cloud Computing, Schutz von Daten und Privatheit, Supercomputing und Simulation, Big-Data-Analytik und Cognitive Computing. ssp

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