Die Regionen Luzern und Zürcher Oberland gehören aus der Sicht der UBSnicht mehr zu den Gefahrenregionen in Sachen Immobilienblase. Dies geht aus dem Immobilienblasenindexfür das erste Quartal 2018 hervor. Damit konzentrieren sich die Gefahrenregionen nur noch auf drei Gebiete. An erster Stelle stehen die Städte Zürich, Zug und Schwyz samt dem Limmattal, dem Glatttal und der March. An zweiter Stelle folgen Lausanne und seine Nachbarn Morges und Vevey sowie an dritter Stelle Basel-Stadt. Der Stadtkanton weist auch den höchsten Preisanstieg aus. Die Kaufpreise liegen inzwischen 15 Prozent über denen von 2015.
Insgesamt nähert sich der Index wieder dem Ende der Risikophase an. Damit ist er zum dritten Mal in Folge wieder gesunken. Dazu hat eine Abkühlung des Eigenheim- und des Hypothekarmarktes beigetragen: Obwohl die Preise für Einfamilienhäuser mit 0,1 Prozent noch leicht stiegen, sanken Preise für Eigentumswohnungen um 0,9 Prozent. Die Hypothekarverschuldung der Haushalte bei den Banken stieg nur noch um 2,5 Prozent und lag damit unter dem Wirtschaftswachstum von 3 Prozent während des Gesamtjahres. Weiterhin hoch ist dagegen die Nachfrage nach Mietimmobilien. stk

