Credit Suisse weist gutes Quartalsergebnis aus

Zürich - Erträge, Vorsteuergewinn und Reingewinn der Credit Suisse sind im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich gestiegen. Die Kosten konnten weiter gesenkt werden. Bei den Neugeldern im Vermögensverwaltungsgeschäft wurde ein Rekordzuwachs verzeichnet.

Einer Mitteilung der Credit Suisse zufolge hat die Zürcher Grossbank im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Nettoertrag von 5,6 Milliarden Franken erwirtschaftet. Gegenüber dem ersten Quartal 2017 entspricht dies einer Steigerung um 2 Prozent. Der Geschäftsaufwand konnte im selben Zeitraum um 6 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken gesenkt werden. 

Als Vorsteuergewinn für das erste Quartal wurden 1,1 Milliarden Franken ausgewiesen, das sind 57 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn stieg im Jahresvergleich um 16 Prozent auf 694 Millionen Franken an. 

Im Vermögensverwaltungsgeschäft wurde mit 14,4 Milliarden Franken der höchste Netto-Neugeldzufluss seit sieben Jahren realisiert. Die verwalteten Vermögen insgesamt erreichten zum Quartalsende den Rekordstand von 776 Milliarden Franken. 

Credit Suisse-CEO Tidjane Thiam sieht die Grossbank im dritten Jahr ihres dreijährigen Restrukturierungsprogramms auf gutem Weg. In weniger als drei Jahren habe die Bank ihre „weniger kapitalintensiven“ Bereiche Vermögensverwaltung und Investment Banking & Capital Markets (IBCM) „redimensioniert“, erläutert Thiam in der Mitteilung. Gleichzeitig habe Credit Suisse im ersten Jahresquartal „die niedrigste Kostenbasis der letzten fünf Jahre erreicht sowie gleichzeitig den Ertrag gesteigert“. Die Gewinne der Grossbank näherten sich damit „dem Niveau vor der Restrukturierung“. hs

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