Einer Mitteilung der Credit Suisse zufolge hat die Zürcher Grossbank im ersten Semester des laufenden Jahres einen bereinigten Nettoertrag von 11,2 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Wachstum um 4 Prozent. Der bereinigte Geschäftsaufwand ging im selben Zeitraum um 5 Prozent auf 8,5 Milliarden Franken zurück. Als bereinigter Vorsteuergewinn wurden 2,5 Milliarden Franken realisiert, das sind 58 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017. Dabei wurde im zweiten Quartal 2018 im Jahresvergleich ein Anstieg um 88 Prozent auf 1,3 Milliarden Franken realisiert.
„Im zweiten Quartal 2018 verzeichneten wir weiterhin eine sehr gute Performance“, wird Tidjane Thiam, Chief Executive Officer der Credit Suisse, in der Mitteilung zitiert. „Wir erzielten unseren höchsten bereinigten Vorsteuergewinn der letzten zwölf Quartale und steigerten den Gewinn im Vorjahresvergleich im siebten Quartal in Folge.“ Die guten Ergebnisse beruhten „auf dem starken Ertragswachstum von 7 Prozent und der anhaltend positiven operativen Effizienz sowie der strengen Kostendisziplin“.
Im Vermögensverwaltungsgeschäft flossen der Credit Suisse im Berichtshalbjahr insgesamt 23,5 Milliarden Franken an Netto-Neugeldern zu. Die entspricht einer annualisierten Wachstumsrate von 6 Prozent. Die von der Bankengruppe verwalteten Kundenvermögen kletterten auf einen neuen Höchststand von 784 Milliarden Franken. hs

