Credit Suisse sieht sich auf Kurs

Zürich - Die Credit Suisse geht davon aus, dass sie ihre Ertrags- und Kostenziele für die Periode 2015 bis 2018 erreichen wird. In der Zeit nach 2018 sollen Kosten weiter gesenkt und die Eigenkapitalrendite erhöht werden, kündigt CEO Tidjane Thiam an.

Bei ihrem Investorentag in London bestätigt die Credit Suisse ihre Ziele, die sie sich bis 2018 gesetzt hat. Insgesamt sieht sich die Bank bei den Zielen auf Kurs. Sie erziele profitables Wachstum, habe die Risiken im Handel reduziert und die Compliance sowie Kontrollen verbessert, so CEO Tidjane Thiam. Weiter habe die Bank die Kostenbasis nachhaltig senken und die Verluste durch Altlasten reduzieren können. Auch die Kapitalbasis konnte seit dem letzten Investorentag vor rund einem Jahr gesenkt werden können.

„Die Bank hat sich seit der Ankündigung der neuen Strategie stark entwickelt in Richtung eines führenden Vermögensverwalters mit starkem Investmentbanking“, fasst Thiam zusammen.

Im Vordergrund bleiben bei der Credit Suisse weiterhin die Kosteneinsparungen: Für das Jahr 2017 geht Credit Suisse von Gesamtkosten von rund 18 Milliarden Franken aus. Damit ist das Ziel bei den Kosteneinsparungen erreicht. Das Management hatte bei den Gesamtkosten einen Wert von unter 18,5 Milliarden Franken zum Ziel gesetzt. Bis Ende 2018 sollen die Gesamtkosten dann auf weniger als 17 Milliarden Franken reduziert werden.

Thiam gibt auch neue Ziele für die Jahre 2019 und 2020 an. Die Kostenbasis soll dann zwischen 16,5 und 17 Milliarden Franken liegen. Zudem will die Bank mit dem Abbau ihrer Altlasten schneller vorankommen und die Vermögensverwaltung stärker vorantreiben. Dadurch will sie insgesamt profitabler werden. So soll die Eigenkapitalrendite bis 2020 zwischen 11 und 12 Prozent liegen. ssp

Zurück zur Übersicht