Credit Suisse holt auf

Zürich - Westeuropäische Banken konnten ihren Anteil am kumulierten Gewinn globaler Banken erhöhen. Dazu hat das bessere Ergebnis mehrerer Banken – darunter auch der Credit Suisse – beigetragen. Asiatische Banken dominieren allerdings weiterhin die globale Rangliste.

Die neusten Auswertungen des Fachmagazins „The Banker“ zeigen, dass westeuropäische Banken nach mehreren schwachen Jahren nun beginnen, wieder aufzuholen. Laut einer Medienmitteilung von „The Banker“ konnten sie ihren Anteil am kumulierten Gewinn globaler Banken von 13 Prozent auf 20 Prozent erhöhen. Dazu haben unter anderem bessere Ergebnisse von der italienischen UniCredit, der Royal Bank of Scotland sowie der Credit Suisse beigetragen, wie das Magazin in seiner Mitteilung hervorhebt. Diese Banken gehören zu denjenigen, welche den grössten Sprung von roten in schwarze Zahlen geschafft haben.

„Nach einigen schlechten Jahren sehen wir nun eine Erholung bei den europäischen Banken. Die Verluste in Griechenland und Portugal sind tiefer und in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Spanien und Grossbritannien wurden grosse Fortschritte erzielt“, sagt Brian Caplen, Redaktor bei „The Banker“.

Trotz der Erholung in Europa bleiben chinesische Banken in der Top 10 World Banks-Liste von „The Banker“ führend. Die chinesischen Banken ICBC,China Construction Bank, Bank of China und Agricultural Bank of China belegen die vorderen vier Plätze. Letztere beiden Banken konnten dabei im Vergleich zum Vorjahr aufholen. Mit der Mitsubishi UFJ auf Platz neun schafft es zudem eine weitere asiatische Bank unter die besten zehn. Vertreten ist dort weiter die USA mit vier Banken. Europa ist nur mit einer Bank vertreten, nämlich der britischen HSBC auf Platz zehn. ssp

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