(CONNECT) In Genf wurde das Centre de Chirurgie Ambulatoire de Genève (CCAG) eröffnet. Um möglichst viele Patientinnen und Patienten optimal ambulant versorgen zu können, haben sich das Universitätsspital Genf (Hôpitaux Universitaires de Genève/HUG) und die in Opfikon ansässige Hirslanden-Gruppe in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zusammengetan, heisst es in einer Mitteilung.
In der ambulanten Chirurgie sollen die Menschen zügig und optimal versorgt werden. Dazu gehört eine präzise Organisationsstruktur und gut geplante Abläufe. Stationäre Aufenthalte sollen eingeschränkt und die Behandlung in den ambulanten Bereich verlegt werden. Um dies zu erreichen, haben die HUG und die Hirslanden-Gruppe Kompetenzen aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor vereinigt.
Das CCAG befindet sich in unmittelbarer Nähe zum HUG und der Hirslanden Clinique La Colline. Das neue Gebäude verfügt auf einer Fläche von 2800 Quadratmetern über zehn Operationssäle für alle Fachbereiche. „Die ambulante Chirurgie ist eine grosse Chance für unser Gesundheitssystem: eine bessere Versorgung, die sich stärker an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientiert“, wird Robert Mardini, Generaldirektor der HUG, in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Centre de Chirurgie Ambulatoire de Genève gehen die HUG und die Hirslanden-Gruppe gemeinsam einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zu einer ambulanten Medizin der Spitzenklasse.“ Gilles Rufenacht, CEO der Hirslanden-Gruppe, zeigt sich überzeugt, dass das CCAG „zu einem Schweizer Modell für öffentlich-private Partnerschaften werden soll“. Seit dem 2. Juni werden die ersten Operationen durchgeführt, jährlich sollen bis zu 10‘000 Menschen behandelt werden. ce/ww

