ABB will biometrische Sensoren entwickeln

Zürich - ABB gibt eine neue Forschungspartnerschaft mit der kanadischen Universität von British Columbia bekannt. Ziel ist es, die Entwicklung von biometrischen Sensoren voranzutreiben.

Die Partnerschaft zwischen ABB und der Universität von British Columbia (UBC) wurde für drei Jahre beschlossen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Im Fokus steht die Forschung des Informatikprofessors Thomas Fritz, der sich auf die praktische Anwendung von biometrischen Sensoren spezialisiert hat. „Durch die Kombination der umfassenden Expertise akademischer Forscher mit der branchenspezifischen Kompetenz unserer Forscher beschleunigen wir die Integration neuer Technologien durch ABB“, erklärt Bazmi Husain, Technologiechef von ABB. Der Zürcher Konzern wird den Angaben zufolge insgesamt 300.000 Dollar für die Partnerschaft zur Verfügung stellen. Den selben Betrag wird auch die kanadische Regierung aufbringen.

Professor Fritz hat den Angaben zufolge bereits beim Projekt FlowLight mit der ABB zusammengearbeitet. Dabei handelt es sich um eine Tisch-Ampel, die intensiv Arbeitenden unnötige Störungen ersparen soll. Wenn Messungen zeigen, dass der Nutzer eines Computers beschäftigt ist, schaltet die Lampe von grün auf rot und zeigt so, dass die Person nicht von Kollegen gestört werden will. Die Ampel wurde bereits an Embrava Pty Ltd. lizenziert.

ABB unterhält Partnerschaften mit verschiedenen Universitäten, um die Innovation voranzutreiben. Der Konzern arbeitet etwa auch mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Stanford University, der Cambridge University oder auch der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zusammen. ssp

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