(CONNECT) Die Walo Bertschinger AG ist derzeit dabei, die markante Fussgängerspinne am Bucheggplatz in Zürich zu sanieren. Das Familienunternehmen führt alle Betonarbeiten an der vierteiligen Personenbrücke durch, die von oben betrachtet kreuzförmig ist. Sie führt mitten in der Stadt über einen stark befahrenen, mehrspurigen Kreisverkehr.
Walo führt alle Betonsanierungsmassnahmen an der Brücke und den beiden Haltestellendächern der Tram- und Buslinien durch, die sich im Inneren dieses Kreisels befinden. Laut einer Mitteilung von Walo samt zugehörigem Video reicht der Auftrag von der Entfernung des alten Betons, der Armierung und seitlichen Verstärkung bis zu dessen Erneuerung und zum Aufbringen des neuen Gussasphalts.
Zusätzlich lässt das Tiefbauamt der Stadt Zürich bei den im Februar 2025 begonnenen Sanierungsmassnahmen auch die Geländer, die Entwässerung sowie den Korrosionsschutz am Stahlbau erneuern. Ausserdem werden neu Lichter an vier Ringen am Liftturm der Fussgängerspinne angebracht und der Dachrand goldgelb gestaltet. Die Gesamtkosten sind mit 8,4 Millionen Franken veranschlagt. Ende des Jahres 2026 soll die Sanierung abgeschlossen sein.
Walo bezeichnet die Sanierung dieser besonderen Fussgängerbrücke als „Hochseilakt“ mitten in der Stadt. „Da die Brücke ziemlich hoch ist, müssen wir den ganzen Beton hochpumpen, sechs Kubikmeter pro Etappe“, erklärt Yanis Herrbach, Bauführer Ingenieurbau bei Walo, in dem Video. Zudem sei das Ganze sehr komplex, so sein Kollege Fabian Steiner: „Wir haben diverse Anwohner, die VBZ mit Bussen und Tram, wir haben den Fussgängerverkehr, die Fahrradfahrer.“ Zudem würden auch Tiere aus dem Gehege des Gemeinschaftszentrums Buchegg über die Brücke geführt.
„Da sind wir als Bauführer gefordert, dass wir einerseits unsere Baustelle durchführen können, andererseits müssen wir aber auch immer Rücksicht nehmen auf die rundherum", so Steiner weiter. „Das ist ein sehr komplexes Zusammenspiel, das erfordert viel Feingefühl.“ ce/mm

