Vetropack gewinnt Österreichischen Staatspreis

Bülach ZH/St-Prex VD/Pöchlarn - Die Vetropack-Gruppe ist für ihre leichte 0,75-Liter-Rheinweinflasche mit dem Österreichischen Staatspreis Smart Packaging 2026 in der Kategorie B2C ausgezeichnet worden. Der Glashersteller spart damit 15 Prozent Material und CO2-Emissionen ein.

(CONNECT) Die neue 0,75-Liter-Rheinweinflasche von Vetropack ist laut einer Mitteilung mit dem Österreichischen Staatspreis Smart Packaging 2026 prämiert worden. Der Hersteller von Glasverpackungen mit Unternehmenszentrale in Bülach und rechtlichem Sitz in St-Prex gewann diese Auszeichnung in der Kategorie B2C für seine neue Rheinweinflasche. Flaschen dieses Namens zeichnen sich durch ihre schlanke, elegante Form aus. Sie werden traditionell für Weissweine verwendet.

Vetropack hatte die Flasche im Juni 2026 nach einer „intensiven Entwicklungs- und Testphase“ eingeführt, heisst es in einer Mitteilung des Glasverpackungsherstellers. Dabei war es ihm gelungen, deren Gewicht von bisher 410 auf 350 Gramm zu reduzieren und sie den Angaben zufolge zur leichtesten Rheinweinflasche Europas zu machen. „Durch die Gewichtsreduktion werden beeindruckende Mengen an CO2-Emissionen eingespart“, zitiert Vetropack die Jury. „Das geringere Gewicht sticht auf den ersten Griff hervor. Bestehende Abfüllprozesse und die etablierte Flasche werden beibehalten.“ 

Für Harald Geist von Vetropack Austria, die diese Flasche mit 80 Prozent Recyclingglasanteil im niederösterreichischen Pöchlarn produziert, bestätigt der Staatspreis den Ansatz, „etablierte Glasverpackungen gezielt weiterzuentwickeln. Bei der Rheinweinflasche haben wir den Materialeinsatz deutlich gesenkt und zugleich die Anforderungen an Stabilität, Abfüllung und Qualität berücksichtigt. So sparen wir Ressourcen und Gewicht, ohne auf die vertraute Flaschenform zu verzichten.“

Wie schon beim Swiss Packaging Award 2026 war Vetropack beim Österreichischen Staatspreis auch für seine Lösung zur Serialisierung von Mehrwegflaschen mittels Data-Matrix-Code nominiert. Dieser dauerhaft aufgebrachte Code gibt jeder Flasche eine digitale Identität. Damit lassen sich Mehrwegkreisläufe transparenter und gezielter steuern. ce/mm

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