(CONNECT) Die Grossbank UBS mit Hauptsitz in Zürich hat eine langjährige Vereinbarung mit dem in Chicago im US-Bundesstaat Illinois ansässigen Vermögensverwalter Northern Trust abgeschlossen. Gemäss dieser Vereinbarung überträgt UBS die ehemaligen Fondsadministrationsgeschäfte von Credit Suisse in der Schweiz und in Luxemburg an Northern Trust, heisst es in einer Mitteilung.
Dabei werden die Geschäfte für traditionelle und alternative Anlagen in der Schweiz und in Luxemburg übertragen. Der Abschluss der Transaktionen wird für das zweite Quartal 2027 erwartet. Danach wird sich die UBS aus dem Fondsadministrationsgeschäft zurückziehen. Insgesamt soll der Übergang der Dienstleistungen an Northern Trust in zwei Jahren sorgfältig und schrittweise vollzogen werden.
„Die Fondsadministration wird zunehmend von Technologie und Skaleneffekten geprägt“, wird Andreas Toscan, Head Institutional Clients and Global Asset Servicing bei der UBS, in der Mitteilung zitiert. „Mit diesem Schritt richten wir unser Asset-Servicing-Angebot noch stärker auf unsere Kernkompetenzen aus, um den sich wandelnden Bedürfnissen unserer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Gleichzeitig ermöglichen wir ihnen, von den führenden Fondsadministrationskompetenzen von Northern Trust und deren kontinuierlichen Investitionen in die langfristige Weiterentwicklung ihrer Plattform zu profitieren.“ Clive Bellows, Co-Präsident Asset Servicing und Head of Europe, the Middle East and Africa bei Northern Trust, freut sich über die geschlossene Vereinbarung mit der UBS und sieht darin eine Anerkennung „der Qualität unserer Mitarbeitenden, der Stärke unserer Plattform und unserem gemeinsamen Engagement, für unsere Kundinnen und Kunden hervorragende Ergebnisse zu erzielen“.
Parallel wird UBS das Betriebsmodell ihrer luxemburgischen Management Company vereinfachen, um sich dort primär auf die Betreuung hauseigener Fonds zu konzentrieren. ce/ww

