(CONNECT) Das Waadtländer Satelliten-Start-up SWISSto12 und das Münchner Konsortium HPS/LSS (HPS GmbH und Large Space Structures) spannen laut einer Mitteilung zusammen, um erstmals die direkte Medienübertragung auf Geräte aus der geostationären Umlaufbahn zu ermöglichen. Dafür stellt HPS/LSS ein grosses ausfahrbares Reflektorsubsystem (Large Deployable Reflector Subsystem/LDRS) für den HummingSat, den proprietären Satelliten der Waadtländer, bereit. Die Zusammenarbeit geschieht im Rahmen der NEASTAR-1-Mission, die von der Deutschen Raumfahrtagentur und der Europäischen Weltraumorganisation finanziert wird.
Die Zusammenarbeit stärkt weiterhin die Position von SWISSto12 in Deutschland, so die Mitteilung. Das Start-up platziere seine Technologien für kleine geostationäre Satelliten und fortschrittliche Nutzlast für mehrere Umlaufbahnen gezielt entsprechend der europäischen Strategie für souveräne und sichere Satellitenkommunikation.
„Die Zusammenarbeit mit HPS/LSS verlief von Anfang an reibungslos und effizient", wird Emile de Rijk zitiert, CEO und Gründer von SWISSto12. „Wir achten ihre Kultur des präzisen Engineering, der Deep-Tech-Innovation und ihre Bemühung um Exzellenz. Darüber erfolgen die Ausführung schnell und effizient. Sie bringen beim Bau von LDRS, insbesondere im Rahmen von ESA-Missionen, langjährige Erfahrungen mit und können auf Erfolge verweisen."
SWISSto12 entwickelt und produziert Satelliten-Hochfrequenz-Produkte, Nutzlasten und Systeme unter Einsatz 3D-gedruckter Hochfrequenztechnologien. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne hat unter anderem den kompakten HummingSat-Satelliten entwickelt. ce/ja

