(CONNECT) Die Standortförderung ZüriUnterland hat die Stiftung Wisli aus Bülach mit dem ersten Platz des Innovationspreises ZüriUnterland 2026 ausgezeichnet. Mit dem Sieg erhält die Stiftung gemäss einer Mitteilung ein Preisgeld von 5000 Franken. Die Preisverleihung fand am 31. August im Rahmen des Innovationsanlasses bei der Kyburz Switzerland AG in Embrach statt.
Das Projekt „Die unsichtbare Last“ vermittelt in zwei begehbaren Erfahrungsboxen Depression und schizophrene Wahrnehmung mit räumlichen und akustischen Elementen. Die Ausstellung entstand gemeinsam mit Menschen mit eigener Krisenerfahrung und Fachpersonen der Stiftung Wisli. Sie soll für psychische Erkrankungen sensibilisieren und Verständnis schaffen, unter anderem in Unternehmen.
Den mit 2500 Franken dotierten zweiten Platz erhielt die Amberg Infra 7D AG aus Regensdorf. Der von ihr entwickelte Sensor misst, wie stark sich Gleise unter der Belastung fahrender Züge bewegen oder absenken. Damit sollen Bahnstrecken flächendeckend überwacht und etwa Unterspülungen oder Verformungen frühzeitig erkannt werden können.
Ebenfalls 2500 Franken gingen an die drittplatzierte Lehrshare GmbH aus Glattfelden. Ihre digitale Plattform bündelt die Lehrstellensuche und den Bewerbungsprozess für Jugendliche, Schulen und Lehrbetriebe.
Am Innovationsanlass nahmen rund 80 Personen teil. Neben Einblicken in den Standort von Kyburz wurden Projekte des Spitals Bülach und des Jungunternehmens GoNiña AG vorgestellt. Der Innovationspreis wurde 2021 vom Wirtschaftsrat der Standortförderung ins Leben gerufen, um Innovationen aus dem Zürcher Unterland sichtbar zu machen. Er wird von der Zürcher Kantonalbank und der Vetropack Holding AG unterstützt. ce/as

