(CONNECT) Die Stellar Alpina AG stärkt ihre Kerntechnologie laut einer Mitteilung durch die Übernahme technologischer Vermögenswerte der Etanox AG. Dazu zählen Antriebshardware, Geräte und Entwicklungsinfrastruktur. Dazu wechselt Leonor Jesus, Entwicklungs- und Testingenieurin für Antriebssysteme von Etanox, als Testingenieurin zu Stellar Alpina. Sie bringt Erfahrung von PLD Space aus der südspanischen Stadt Elche und Ice2Thrust, einem Projekt der Technischen Universität München, mit und konzentriert sich nun auf die Entwicklung und Skalierung der Testinfrastruktur von Stellar.
Stellar Alpina wurde von einem vierköpfigen Team erst im Februar 2026 als Ausgliederung der Akademischen Raumfahrt Initiative Schweiz gegründet und hat seinen Sitz im Innovationspark Zürich. Das Unternehmen arbeitet an einem rotierenden Detonationstriebwerk für Raketen. Die Vorteile solcher auch Umlaufdetonationstriebwerke genannter Motoren liegen bei höherer Energieeffizienz, geringerer Triebswerksmasse und einfacherer Hardware für Orbitaltransfers, Satellitenpositionierungen und Hochenergiemanöver, wenn sich die Nutzlasten schon im Weltraum befinden.
Um diese Technologie weiterzuentwickeln, hatte Stellar Alpina nur 82 Tage nach seiner Gründung eine Frühfinanzierungsrunde mit 4,5 Millionen Dollar abgeschlossen. Die Runde war von der Zürcher Risikokapitalfirma Founderful angeführt worden.
„Etanox war ein aussergewöhnliches Unternehmen und in vielerlei Hinsicht geistig verwandt mit Stellar Alpina: zutiefst technologisch, ehrgeizig und darauf fokussiert, herausfordernde Antriebskonzepte in echte Hardware zu verwandeln“, so das Dübendorfer Unternehmen. „Die Transaktion stärkt die technische Basis von Stellar Alpina mit zusätzlicher Hardware, Infrastruktur und Expertise und unterstützt den fortlaufenden Aufbau unserer Antriebsentwicklungs- und Testkapazitäten.“ ce/mm

