Stadler feiert Jubiläum mit neuer Produktionsstätte in Salt Lake City

Bussnang TG/Salt Lake City - Stadler hat am Standort Salt Lake City sein zehnjähriges Jubiläum in den USA gefeiert. Zum Anlass wurde eine neue Produktionsstätte eingeweiht, in der 300 neue Arbeitsplätze entstehen. Bundespräsident Guy Parmelin nahm am festlichen Anlass teil.

(CONNECT) Die Stadler Rail AG hat Anfang Juli ihr zehnjähriges Jubiläum des Unternehmens in den USA gefeiert. Zum Anlass hat der Schienenfahrzeugbauer aus Bussnang die Erweiterung seines Werks in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah eröffnet, heisst es in einer Mitteilung. Auch Bundespräsident Guy Parmelin und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens nahmen an der feierlichen Veranstaltung teil. Der Bundespräsident würdigte die engen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten.

Mit der Fabrikerweiterung entstehen 22‘761 Quadratmeter neuer Produktionsfläche. Hier sollen künftig 300 neue Arbeitsplätze entstehen, heisst es in der Mitteilung. „Dieser Meilenstein spiegelt wider, wie weit wir in den letzten zehn Jahren gekommen sind“, wird Martin Ritter, CEO von Stadler North America, in der Mitteilung zitiert. „Es zeigt unser langfristiges Engagement für den Bau von Zügen, die Schaffung von Arbeitsplätzen und Investitionen in die amerikanische Fertigungsindustrie.“ Zu den neu geschaffenen Arbeitsplätzen zählen auch mehrere Ausbildungsplätze für Jugendliche.

Zu den neuen Stätten gehören eine neue Schweisshalle, eine Strahlkabine, eine Montagehalle, eine Lagererweiterung sowie eine Halle für die elektrische Vormontage. Mit dem Ausbau will Stadler seine Produktionskapazität in den USA weiter steigern. Ein Ausdruck dessen ist auch der feierliche Spatenstich einer neuen CNC-Halle (Computerized Numerical Control) des Unternehmens.

Stadler war im Rahmen des Buy America Acts bereits seit 2016 verpflichtet, mindestens 70 Prozent der Wertschöpfung für aus US-Steuergeldern finanzierten Aufträgen in den USA zu erbringen. Peter Spuhler, Verwaltungsratsvorsitzender von Stadler, zeigt sich mit der Entwicklung zufrieden: „Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat sich Stadler als echter amerikanischer Zughersteller etabliert. Unser Erfolg wurde Schritt für Schritt, Projekt für Projekt und Kunde für Kunde aufgebaut.“ ce/ww

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