(CONNECT) Sika weitet seine Präsenz in Zentralasien mit einer neuen Tochtergesellschaft in Bischkek in Kirgisistan aus. Ziel der neuen Niederlassung ist es laut einer Mitteilung, die Kundennähe in der Region zu erhöhen und den regionalen Marktzugang für das Unternehmen zu verbessern.
Hintergrund für die Expansion nach Kirgisistan sind unter anderem die positiven volkswirtschaftlichen Aussichten der ehemaligen Sowjetrepublik. Prognosen gehen bis 2030 von einem jährlichem Wachstum des Bruttoinlandprodukts von bis zu 7 Prozent aus, so die Mitteilung. Wachstumstreiber im Bausektor sind demnach etwa industrielle Bauvorhaben im grossen Stil sowie Infrastruktur- und Energieinvestitionen, die die strategische Bedeutung Zentralasiens für Sika weiter unterstreichen.
„Mit der lokalen Organisation in Kirgisistan ergänzen wir unsere bestehenden Aktivitäten in Kasachstan und Usbekistan und stärken damit unser regionales Netzwerk in Zentralasien. Dies schafft eine Grundlage für die gezielte Weiterentwicklung unserer Marktposition in der Region und für weiteres Wachstum", wird Christoph Ganz zitiert, Regionalleiter EMEA bei Sika.
Der Bauchemiekonzern Sika fokussiert auf die Entwicklung und Produktion von Systemen und Produkten zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen im Bau und in der Industrie. Mit Eröffnung des kirgisischen Standorts baut das Unternehmen sein globales Netzwerk auf 103 Ländergesellschaften aus. Das Unternehmen hat im Jahr 2025 einen Umsatz von 11,20 Milliarden Franken erwirtschaftet. ce/ja

