(CONNECT) Schlatter hat im ersten Halbjahr ein Betriebsergebnis von 1,7 Millionen Franken erzielt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 0,3 Millionen Franken. Auch die EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern)-Marge wurde gesteigert, von 0,6 Prozent auf 3,4 Prozent. Beim Bestellungseingang (51,8 Millionen Franken nach 54,1 Millionen Franken) wie auch beim Nettoerlös (49,1 Millionen Franken nach 52,0 Millionen Franken) gibt es hingegen Rückgänge zu verzeichnen. Das Konzernergebnis konnte jedoch von -0,8 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2025 auf 1,1 Millionen Franken gesteigert werden.
Im Segment Schweissen wurde der Bestellungseingang von 45,3 auf 46,3 Millionen Franken gesteigert. Auch der Auftragsbestand ist angewachsen, von 42,9 Millionen Franken Ende 2025 auf 45,8 Millionen Franken. Beim Nettoerlös muss hingegen ein Rückgang von 44,2 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2025 auf 43,5 Millionen Franken hingenommen werden. Positiv führt Schlatter hier an, dass das Unternehmen die Verkäufe von Maschinen zum Schweissen von Eisenbahnschienen steigern konnte.
Im Segment Weben mussten hingegen Rückgänge beim Bestellungseingang (5,5 Millionen Franken nach 8,8 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum), dem Nettoerlös (5,7 Millionen Franken nach 7,8 Millionen Franken) und dem Auftragsbestand (5,7 Millionen Franken nach 5,9 Millionen Franken Ende 2025) verzeichnet werden. Bei den Verkäufen von Drahtwebmaschinen sieht Schlatter weiteres Potential für das zweite Halbjahr.
Im zweiten Halbjahr will das Schlieremer Unternehmen den guten Auftragsbestand im Segment Schweissen nutzen, „um die Effizienz zu erhöhen und die Margen zu steigern“. Im Hinblick auf das Segment Weben seien am deutschen Standort Münster Massnahmen eingeleitet worden, „um die Kosten zu senken und zu flexibilisieren“. Für das Gesamtjahr erwartet Schlatter ein positives konsolidiertes Ergebnis. ce/jh

