Raumkompass soll Räume für MINT+-Nachwuchs finden

Zürich - Das Future Lab Zürich und die Metropolitankonferenz Zürich schaffen mit dem Raumkompass eine neue Plattform für Bildungsanbieter. Sie soll ihnen für die Förderung von Nachwuchs mit Zukunftskompetenzen leerstehende Räume in Unternehmen, Gemeinden und öffentlichen Gebäuden vermitteln.

(CONNECT) Das von der Volkswirtschafts- und Bildungsdirektion des Kantons Zürich initiierte Future Lab Zürich will mit seinem Raumkompass Bildungsanbietern unter die Arme greifen, denen Zugang zu kostenlosen oder vergünstigten Lern- und Experimentierräumen fehlt. Besonders will das Projekt Raumkompass damit solche Angebote fördern, die den Nachwuchs in MINT+-Fächern und hinsichtlich sogenannter Future Skills fördern. Beides steht für einen erweiterten Bildungsansatz, der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik mit überfachlichen Kompetenzen wie kritisches Denken, Problemlösekompetenz und Kooperationsfähigkeit sowie anderen Disziplinen wie Kunst, Politik- und Wirtschaftswissenschaften oder Philosophie verbindet. Geplant ist, eine Plattform zu realisieren, die Raumbietende und Raumsuchende unkompliziert zusammenführt.

Das Projekt Raumkompass will die flexible Mehrfachnutzung bestehender Räume ermöglichen. Es wird vom Verein Metropolitanraum Zürich unterstützt. Dieser erstreckt sich über die Kantone Aargau, Luzern, Schaffhausen, Schwyz, St.Gallen, Thurgau, Zug und Zürich. Dort, so Future Lab in seinem Aufruf, gebe es ein beachtliches Potenzial an wenig genutzten Räumen in Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Organisationen. Diese könnten solchen Bildungsanbietern ganz oder zeitweise zur Verfügung gestellt werden.

Um sowohl den Bedarf als auch Angebote zu ermitteln, führt das Future Lab Zürich derzeit zwei Umfragen durch: eine richtet sich an potenzielle Raumbietende, die andere an raumsuchende Bildungsorganisationen.

Die Metropolitankonferenz Zürich stellt heraus, dass der Raumkompass den Metropolitanraum Zürich als attraktiven Innovations- und Bildungsstandort sowie alle beteiligten Akteure stärke: „Gemeinden erschliessen bestehende Infrastrukturen, vermeiden Neubauten und beleben ihre Zentren. Unternehmen und Institutionen stärken ihr Profil als Innovationspartner und fördern gezielt den MINT+-Nachwuchs. Bildungsakteure erhalten planbaren Zugang zu geeigneten Lern- und Experimentierräumen. So entstehen neue Kooperationen und Synergien zwischen Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft, mit positiven Auswirkungen auf den gesamten Metropolitanraum.“ ce/mm

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