Preise für Eigenheime flachen ab

Zürich - Der ImmoScout24-Kaufindex hat die Preisentwicklung der zum Verkauf ausgeschriebenen Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im April 2026 analysiert. Verglichen mit dem Vormonat sind Preise für Einfamilienhäuser leicht gesunken, Preise für Eigentumswohnungen bleiben gleich.

(CONNECT) Die Angebotspreise für Einfamilienhäuser sind im April 2026 um 0,2 Prozent gesunken. Bei Eigentumswohnungen ist eine unveränderte Preislage mit einem Anstieg von 0,1 Prozent im April zu beobachten. Grund für die Preisabflachung könnte laut einer Mitteilung zum ImmoScout24-Kaufindex eine leicht sinkende Zahlungsbereitschaft von Interessenten sein. ImmoScout24 ist Teil der SMG Swiss Marketplace Group AG, in welcher die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint. Der Index ist gemeinsam mit dem Immobilienberater IAZI angefertigt worden.

Die Preise für Interessierte bleiben allerdings hoch. Pro Quadratmeter Wohnfläche in Einfamilienhäusern werden durchschnittlich 8018 Franken fällig. Konkret sind die Preise im April damit durchschnittlich um 17 Franken pro Quadratmeter gesunken. Bei Eigentumswohnungen liegt der Quadratmeterpreis bei 9422 Franken.

Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group, ordnet die Preisentwicklung ein: „Auf Jahresbasis liegen die Preise mit 4,3 Prozent für Einfamilienhäuser und 4,4 Prozent für Eigentumswohnungen noch immer deutlich im Plus. Die aktuellen Zahlen deuten jedoch darauf hin, dass potentielle Käufer:innen genauer hinschauen und nicht mehr jeden Preis zahlen.”

Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: Bei Einfamilienhäusern verzeichnete die Zentralschweiz mit minus 4,2 Prozent den stärksten Rückgang. Ebenfalls rückläufig waren das Mittelland (minus 1,5 Prozent) und die Ostschweiz (minus 0,6 Prozent). Zuwächse gab es dagegen in der Nordwestschweiz (plus 1,2 Prozent), der Genferseeregion (plus 0,9 Prozent), der Grossregion Zürich (plus 0,8 Prozent) sowie im Tessin (plus 0,7 Prozent).

Bei Eigentumswohnungen fiel der stärkste Rückgang im Tessin mit minus 0,8 Prozent an. Ebenfalls leicht rückläufig waren die Nordwestschweiz (minus 0,7 Prozent) sowie Ost- und Zentralschweiz (je minus 0,6 Prozent). Steigende Preise wurden in der Genferseeregion (plus 1,2 Prozent) und im Mittelland (plus 0,9 Prozent) registriert, während Zürich mit plus 0,2 Prozent praktisch stabil blieb. ce/ja

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