(CONNECT) NeuroLF, das Positronenemissionstomographie (PET)-System für das Gehirn von Positrigo, wird eine wichtige Rolle in einer klinischen Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) spielen. Der Gehirnscanner wurde laut einer Mitteilung des im Technopark Zürich ansässigen Unternehmens durch den Sponsor für diese Phase-2-Studie zugelassen. Sie wird an Erwachsenen durchgeführt, die an Alzheimer im Frühstadium in Verbindung mit dem Down-Syndrom leiden.
„Wir freuen uns, dass ein erster Sponsor klinischer Studien NeuroLF offiziell als Bildgebungsplattform für sein Forschungsvorhaben akzeptiert hat“, wird Dr. Dr. med. Matthias Brendel zitiert. Er ist an der LMU Professor für Translationale Molekulare Bildgebung, Leitender Arzt für Neuronuklearmedizin und stellvertretender Direktor der Klinik für Nuklearmedizin. „Dies ist ein wichtiger Schritt zur Ausweitung des Einsatzes der spezialisierten PET-Bildgebung des Gehirns in der klinischen Forschung, und wir planen, NeuroLF – wo immer dies sinnvoll ist – auch für weitere Studien an der LMU in Betracht zu ziehen.“
Positrigo bezeichnet diese Studienzulassung als weiteren wichtigen Meilenstein für das Unternehmen, das 2018 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich ausgegliedert wurde. Letztlich, so Positrigo-Mitgründer und -CEO Dr. Jannis Fischer, gehe die Mission jedoch über die Forschung hinaus: „Wir setzen uns dafür ein, moderne PET-Bildgebung des Gehirns auch in der klinischen Routine breit verfügbar zu machen, damit mehr Patienten von einer früheren und präziseren Diagnose profitieren können. Mit der Verfügbarkeit neuer krankheitsmodifizierender Therapien wird eine rechtzeitige molekulare Diagnose entscheidend sein, um sicherzustellen, dass Patienten zum richtigen Zeitpunkt die passende Behandlung erhalten.“ In der EU und den USA ist NeuroLF bereits behördlich zugelassen. ce/mm

