(CONNECT) Kistler hat den Rennwagen nera des AMZ Racing Teams mit seinem neuen berührungslosen optischen Sensor Correvit KiMotion Racing 2059B ausgestattet. Der Winterthurer Spezialist für Messtechnik und Sensoren stellt ihn den 115 beteiligten Studierenden der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zur Verfügung. Verbaut ist er im selbstgebauten Elektrorennwagen nera, mit dem das Team des Akademischen Motorsportvereins Zürich (AMZ) in der Formula Student Electric angetreten ist.
In einer Mitteilung bezeichnet Teamleiter Alexander Hefele dieses Sponsorat als „signifikanten Leistungsvorteil“. Die hochpräzise Geschwindigkeitsmessung und die optimierte Traktionskontrolle des Geschwindigkeitssensors führten das Team in dieser Saison zum österreichischen und zum deutschen Gesamtsieg.
Dieser Sensor macht das Bordsystem durch seine hochpräzise Messung der Geschwindigkeit nicht nur sehr viel genauer und dank seiner 550 Hertz-Übertragungsrate deutlich schneller als alternative Systeme, die sich auf GPS-Daten oder die Drehgeschwindigkeit der Reifen stützen. Er versorgt das Rennteam auch mit schlupffreien Referenzdaten zu Quergeschwindigkeit, Schwimmwinkel und einer Kenngrösse für die Fahrbahnoberfläche. Diese bieten die Basis, um Grip und Schlupf im Fahrzeug präzise zu berechnen.
„Wir haben Tests mit und ohne Sensordaten durchgeführt sowie unterschiedliche Konfigurationen ausprobiert“, wird Jakob Laage zitiert, der im Team für die Sensorik zuständig ist. „Die Ergebnisse waren eindeutig. Der optische Sensor hat die Fahrdynamik des Rennautos entscheidend verbessert.“
Bei den Tests und Versuchen live dabei sein zu können, hilft auch Kistler weiter, erklärt Patrick Treppenhauer, Produkt Manager Driving Dynamics des Unternehmens: „Wir konnten sehen, dass der Sensor unseren Erwartungen selbst in anspruchsvollen Entwicklungsumgebungen standhält und die Daten in der Qualität liefert, die die Entwicklerinnen und Entwickler brauchen.“
Seit 1981 treten bei der Formula Student, dem weltweit grössten internationalen Konstruktionswettbewerb für Studierende, angehende Ingenieurinnen und Ingenieure mit selbst gebauten Rennautos gegeneinander an. Dabei entwickelt jedes der Teams in jedem Jahr ein komplett neues Fahrzeug. Das AMZ Racing Team erreichte bereits mehrere Beschleunigungsrekorde, auch in dieser Saison: Der nera beschleunigte von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde in unter zwei Sekunden. ce/mm

