(CONNECT) Der ZKB Pionierpreis Technopark verzeichnet in diesem Jahr mit 76 Bewerbungen so viele wie nie zuvor – rund 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Die achtköpfige Jury hat nun 13 von ihnen für die nächste Runde ausgewählt. Diese Vorauswahl bildet die Grundlage für die Nominierung der fünf Finalisten. Sie können ihre Projekte bei der Preisverleihung am 12. Mai 2026 im Technopark Zürich vorstellen.
Von den diesjährigen Top 13 entwickelt gut die Hälfte Lösungen für eine ökologischere Zukunft. Drei kommen aus der Biotech-Branche und zwei aus der Robotik. Qualifiziert haben sich für die nächste Runde in alphabetischer Reihenfolge: Aseptuva (Bern), CCRAFT (Neuenburg), Chiral Nano (Dübendorf ZH), FimmCyte (Basel), GlycoEra (Wädenswil ZH), KLARK (Landquart GR), NovaMea (Saint-Sulpice VD), RoBoa (Zürich), RTDT Laboratories (Zürich), Scrimber CSC (Thun BE), SolidWatts (Pully VD), Unbound Potential (Thalwil ZH) und Winduction (Zürich).
In diesem Jahr stammen mit 47 die meisten Bewerbungen aus der Region Zürich. 16 sind aus der Westschweiz eingegangen. 36 Prozent haben eine Verbindung zu den Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich oder Lausanne und je 7 Prozent zur Universität Zürich oder zur Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt. Der weitaus grösste Teil der Start-ups, nämlich 64,5 Prozent, befasst sich mit Künstlicher Intelligenz (KI), Maschinellem Lernen oder anderen KI-Technologien.
Der Pionierpreis wird seit über 20 Jahren von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) und der Stiftung Technopark Zürich verliehen und gilt als einer der wichtigsten Deeptech-Innovationspreise der Schweiz. Er prämiert Projekte am Übergang von der innovativen Idee zur Marktreife. In dieser Phase sollen 100'000 Franken Preisgeld für den Sieger und je 10'000 Franken für zwei weitere Finalisten die Weiterentwicklung unterstützen. Ausserdem wird ein mit 5000 Franken dotierter Publikumspreis vergeben. ce/mm

