(CONNECT) Die Julius Bär Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Halbjahr zurück. Der Betriebsertrag im ersten Halbjahr 2026 konnte im Jahresvergleich um 26 Prozent auf knapp 2,28 Milliarden Franken gesteigert werden, informiert die Zürcher Gruppe für Vermögensverwaltung in einer Mitteilung. Das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft trug mit um 12 Prozent auf 1,28 Milliarden Franken gestiegenen Erträgen bei. Im Zinsgeschäft wurden 130 Millionen Franken erwirtschaftet, das sind 80 Prozent mehr als im Vorjahressemester. Der Erfolg aus Finanzinstrumenten zog um 9 Prozent auf 876 Millionen Franken an.
Den Erträgen standen um 2 Prozent gestiegene Aufwände in Gesamthöhe von 1,46 Milliarden Franken gegenüber. Verbesserungen des Verhältnisses zwischen Fixkosten und Rentabilität (operativer Hebel) führten zu einer Verbesserung des Aufwand-Ertrags-Verhältnisses (ohne Rückstellungen und Verluste) um 5,6 Prozentpunkte auf 62,6 Prozent. Unterm Strich weist Julius Bär einen rekordhohen Konzerngewinn von 673 Millionen Franken aus. Die Nettokreditverluste auf finanzielle Vermögenswerte gingen von 130 Millionen Franken im Vorjahressemester auf 23 Millionen Franken im Berichtshalbjahr zurück.
„Insgesamt haben wir im ersten Halbjahr 2026 eine starke operative Leistung erzielt und konnten einen Konzerngewinn auf Rekordniveau ausweisen“, wird Stefan Bollinger, CEO der Julius Bär Gruppe AG, in der Mitteilung zitiert. „Dies ist auf eine deutlich erhöhte Kundenaktivität, ein Allzeithoch bei den verwalteten Vermögen, anhaltende Netto-Neugeldzuflüsse sowie eine weitere Verbesserung des operativen Hebels zurückzuführen.“ Konkret legten die von der Gruppe verwalteten Vermögen zum Stichtag Ende Juni um 5 Prozent auf 547 Milliarden Franken zu. ce/hs

