Japanische Green Science Alliance öffnet Labor in Biel

Biel/Kawanishi - Die japanische Green Science Alliance hat einen neuen Ansatz zur Wiederverwendung von Lithium-Ionen-Batterien entwickelt. Diesen realisiert sie nun in ihrem neuen Labor im Switzerland Innovation Park Biel/Bienne (SIPBB).

(CONNECT) Green Science Alliance (GSA) mit Hauptsitz im japanischen Kawanishi spannt mit dem Swiss Battery Technology Center (SBTC) zusammen und erhält in ihrem neu eröffneten Labor im Switzerland Innovation Park Biel/Bienne Unterstützung, wie aus einer gemeinsamen Mitteilung von GSA und SBTC hervorgeht. GSA hat einen Ansatz entwickelt, bei dem Lithium-Ionen-Batterien für ihre Wiederverwendung nicht in ihre Einzelteile zerlegt werden müssen. Diese Anwendung wird im neuen Labor umgesetzt, während das SBTC, eines der vier Zentren für angewandte Forschung des SIPBB, das japanische Unternehmen mit wissenschaftlicher Expertise und Infrastruktur für Weiterentwicklung und Prüfung unterstützt.

Der Ansatz von GSA basiert auf der sogenannten Schwarzmasse, die bei der Aufbereitung gebrauchter Lithium-Ionen-Batterien entsteht und über Materialien verfügt, die für die Speicherung und Abgabe von Energie genutzt werden. Diese werden bei herkömmlichen Methoden mit Säure oder Basen aus der Schwarzmasse gelöst und in weiteren Schritten nutzbar gemacht. GSA will diese Materialien hingegen direkt aus der Schwarzmasse heraus regenerieren und für neue Batterien nutzen. Dadurch könnten Prozessschritte und der Einsatz von Ressourcen reduziert werden.

GSA möchte seinen Ansatz aus dem Labor heraus in die Industrie skalieren und in die europäische Batterieindustrie expandieren. Für diese Expansion hat sich GSA für Biel als Standort entschieden. ce/jh

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