(CONNECT) Der ImmoScout24-Kaufindex, der monatlich vom Immobilien-Online-Marktplatz ImmoScout24 und dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird, hat die Preisentwicklung am Schweizer Wohneigentumsmarkt im Juli analysiert. Laut einer Mitteilung führt eine schweizweit nur wenig wachsende Nachfrage zu einer insgesamt stabilen Preisentwicklung. Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen legten gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent zu, jene für Einfamilienhäuser lediglich um 0,1 Prozent. Im Jahresvergleich zeigt sich jedoch weiterhin ein deutlicher Aufwärtstrend: Gegenüber Juli 2025 stiegen die Angebotspreise für Einfamilienhäuser um 3,2 Prozent, jene für Eigentumswohnungen um 4,7 Prozent.
Regional fällt die Entwicklung unterschiedlich aus. Bei Einfamilienhäusern verzeichnete die Ostschweiz mit minus 2,0 Prozent den stärksten Preisrückgang, gefolgt vom Tessin mit minus 1,3 Prozent. Deutliche Zuwächse gab es hingegen in der Zentralschweiz (plus 1,3 Prozent) und im Mittelland (plus 1,1 Prozent). Bei Eigentumswohnungen stiegen die Angebotspreise vor allem in der Zentralschweiz (plus 2,2 Prozent), während sie in der Grossregion Zürich um 0,9 Prozent und im Mittelland leicht um 0,1 Prozent nachgaben.
Laut Index gewinnen neben der Lage zunehmend auch energetische Merkmale an Bedeutung. Energieeffiziente Eigenheime verursachten nicht nur dauerhaft tiefere Betriebskosten, sondern verringerten auch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Investitionen in Wärmepumpen, Solaranlagen und energetische Sanierungen erhöhten zudem die Attraktivität und langfristige Werthaltigkeit von Immobilien, erklärt Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group.
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